Fehlanzeige

In den letzten paar Tagen haben wir alle unsere Freunde gefragt, ob jemand einen großen Rucksack für solche Campingausflüge besitzt. Leider haben alle verneint, und jetzt müssen wir natürlich neu überlegen. Vielleicht gibt es ja im Internet ein paar gebrauchte Rucksäcke, die wir für wenig Geld ersteigern können. Denn ein richtig guter Rucksack kostet eben auch viel Geld. Eine andere Überlegung wäre natürlich, das Geld zu investieren und dann solche Ausflüge öfter zu machen, damit sich die Anschaffung solch eines Rucksacks dann auch wirklich lohnt. Aber ich glaube, wir werden uns erst einmal nach günstigeren Lösungen umschauen.

Die Ausrüstung

Gerade überlegen Adrian und ich schon ganz angestrengt, was wir alles an Ausrüstung für unseren kleinen Trip brauchen. Auf jeden Fall brauchen wir einen richtig großen Rucksack, wo das Zelt hineinpasst und all unser Proviant. Der Rucksack muss also auch ziemlich stabil sein. Außerdem sollte natürlich solch ein Rucksack ziemlich leicht sein, weil man ja nie weiß, wo wir ihn hinschleppen müssen. Wir werden wahrscheinlich nicht mit dem Auto unterwegs sein, sondern erst einmal mit dem Zug, und dann mit dem öffentlichen Nahverkehr, also Bus und Bahn. Auf der Reise werden wir den Rucksack also auch die ganze Zeit auf dem Rücken haben, was auch bedeutet, dass wir nur das Nötigste mitnehmen dürfen in den Rucksack, da er sonst viel zu schwer wird. Aber das ist ja auch gerade die Herausforderung: Nimm nur das mit, was du wirklich brauchst! Alles andere kann zuhause bleiben. Wir werden natürlich auch keinen Strom und kein fließendes Wasser haben, und das Ganze wird sogar so ein wenig Survival-Charakter bekommen. Das erhoffen wir uns zumindest! Aber was den Rucksack betrifft, so brauchen wir schon eine vernünftige Lösung. Da müssen wir dringend einmal herum fragen, ob jemand so einen Rucksack bei sich zuhause hat.

Wie kleine Kinder

Seit Adrian und ich die Idee hatten, wildzelten zu gehen, sind wir beide gar nicht mehr aufzuhalten. Wir freuen uns darauf, wie kleine Kinder sich auf Weihnachten freuen, das ist schon fast ein bisschen peinlich. Wir wollen erst einmal keinem unserer Kumpels davon erzählen, weil die sich bestimmt wieder in die Hosen machen. Naja, für das Wildzelten kann man sogar wirklich Strafen bekommen, Geldstrafen und sowas. Da müssen wir uns nochmal ganz genau erkundigen, aber eigentlich ist das doch gerade der Nervenkitzel daran! Natürlich habe ich auch, weil ich ja weiß, dass die ganze Sache nicht so ganz legal ist, hier nicht meinen richtigen Namen angegeben. Das wäre ja schön blöd! Aber irgendwie wollte ich unbedingt ein bisschen was darüber schreiben, weil ich die Idee schon ziemlich cool finde. Wir haben uns jetzt überlegt, an dem Wochenende nach dem Champions League Finale zu starten und hoffen, dass uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht.

Hirngespinst

Gestern habe ich mich mal wieder mit meinem besten Kumpel Adrian getroffen, um einen trinken zu gehen. Und wie so oft ist unsere kleine Kneipentour mal wieder total ausgeartet. Wenn ich mit Adrian weg bin, weiß man eigentlich nie vorher, was am Ende dabei herauskommen wird. So war es dann auch gestern. Irgendwann sind wir auf die Idee gekommen, dass wir mal wieder etwas total Verrücktes unternehmen müssen. Wir haben dann so hin und her gesponnen, und sind letztlich auf die Idee gekommen, mal wieder Campen zu gehen. Aber nicht dieses stinklangweilige Zelten, was man so kennt, nein, das ist uns ja viel zu langweilig! Für solche spießigen Ideen sind Adrian und ich nicht zu haben. Bei uns muss es schon etwas aufregender sein, und so haben wir uns gedacht, dass wir in zwei oder drei Wochen mal wildzelten gehen wollen. Das wird ein Spaß!